Consorsbank: In Krisenzeiten alle Hände voll zu tun

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Nürnberg - Wegbrechende Aufträge? Flaute im Geschäft? Nicht so bei der Nürnberger Consorsbank. Gerade in Krisenzeiten hat das Geldhaus alle Hände voll zu tun. Doch wie es weitergeht, weiß auch hier niemand.

Rainer Hohenberger macht da keinen Hehl daraus: „Gut bis sehr gut“ sei das Jahr 2020 bislang für sein Haus gelaufen, sagt der Chef der Nürnberger Consorsbank. Eine Aussage, die selten zu hören ist in einer Zeit, in der ganz Europa laut EU-Kommission in die größte Rezession seit den 1930er Jahren abzurutschen droht. Doch das Geschäft bei einer Direktbank mit Schwerpunkt auf Wertpapierhandel funktioniert eben anders als bei vielen anderen Unternehmen. Gerade wenn die Wirtschaft in Aufruhr ist, wenn es an der Börse rumpelt und scheppert, läuft es hier besonders gut. Der Grund: Verunsicherte Kleinanleger, spekulativ ausgerichtete Aktionäre und Schnäppchenjäger verkaufen und kaufen in solchen Situationen viel mehr Wertpapiere als sonst. In Zahlen: Im vergangenen Jahr hat die Consorsbank an einem durchschnittlichen Tag 40.000 bis 50.000 Trades - also Käufe oder Verkäufe - abgewickelt. Im Februar und März diesen Jahres waren es an manchen Tagen zwischen 160.000 und 180.000. Und mit jeder Order klimpert es in der Kasse der Bank.

Aber nicht nur die sogenannten Heavy-Trader, die mit Einzelwerten handeln, waren zuletzt sehr aktiv. Auch viele andere Kunden hätten angesichts der Corona-Beschränkungen nun Zeit gehabt, ihre Finanzen unter die Lupe zu nehmen, mutmaßt Hohenberger, der seit vergangenem Sommer an der Spitze der Consorsbank steht. Mit der messbaren Folge, dass viele Sparpläne abgeschlossen wurden. Insgesamt besitzen die etwa 1,5 Millionen Kunden nun 750.000 derartige Pläne, mit denen sie regelmäßig Aktien in ihr Depot legen. Im Vordergrund standen dabei in den vergangenen zwölf Monaten US-amerikanische Titel wie Apple und Amazon, aber auch Coca-Cola und Disney.

Sparpläne sind gefragt

Ganz oben auf der Beliebtheitsskala lagen der Software-Riese Microsoft und der Pharmakonzern Johnson + Johnson. Jenseits der Sparpläne interessierten sich die Kunden aber nach wie vor für die deutschen Börsenschwergewichte. Unter den beliebtesten Aktien aller Kunden finden sich vor allem Titel aus dem Dax 30 wie Allianz, BASF, Daimler und Siemens, so Unternehmenssprecher Jürgen Eikenbusch. Beliebt sind unterdessen auch Sparpläne mit ETFs (Exchange Traded Funds). Diese Fonds bilden einen Index nach - besonders häufig den deutschen Leitindex Dax, den weltweit streuenden MSCI World oder den EuroStoxx mit den wichtigsten europäischen Titeln - und sind günstiger als ein gemanagter Investmentfonds.

Die starke Nachfrage hat jedoch eine Schattenseite: Manch ein Kunde klagte in den vergangenen Wochen darüber, bei der Consorsbank niemanden zu erreichen. Hohenberger räumt die Schwierigkeiten und verweist auf eine unglückliche Verquickung: Zeitgleich mit dem enormen Ansturm auf die Bank mussten die Strukturen auf das mobile Arbeiten umgestellt werden. Das habe zu Engpässen geführt. Mittlerweile seien 90 Prozent der Beschäftigten aber von zu Hause aus tätig - ohne Probleme.

Weniger Stellen am Jahresende

Rund 1000 Menschen arbeiten aktuell für die Consorsbank. Ende des Jahres werden es weniger sein. Denn trotz des aktuellen Booms sieht sich das Haus - wie viele Wettbewerber in der Finanzbranche - unter Sparzwang. Dazu kommt: Wie das restliche Jahr laufe, lasse sich noch nicht voraussagen. Folgt auf die Aktivität der Kunden die Schockstarre? Eine Prognose könne da niemand abgeben, heißt es. Beim Abbau soll aber vor allem die natürliche Fluktuation genutzt werden.

Interessant wäre es gewesen, wie die Arbeitnehmervertretung die Personalreduzierung bewertet. Der Betriebsrat hat sich jedoch trotz mehrfacher Nachfrage weder zum Abbau noch zur Situation der Beschäftigten in der Coronakrise geäußert.

Das Management betont derweil, dass Nürnberg konzernintern im Vergleich zu München der weitaus wichtigere Standort bleibt. In der Landeshauptstadt sitzen die Einheiten der früheren DAB Bank. Beide Marken - Consorsbank und DAB BNP Paribas - gehören seit 2016 zusammen - unter dem Dach des französischen Finanzkonzerns BNP Paribas. Dazu gesellt sich der Spezialist für vermögenden Privatkunden BNP Paribas Wealth Management Private Banking. Dessen Zentrale ist in Nürnberg angesiedelt, vertreten ist die Einheit, die sich um Personen ab einem liquiden Vermögen von einer Viertel Million Euro kümmert, zudem in Frankfurt, München, Hamburg, Stuttgart, Hannover, Köln und Berlin. Über alle diese Einheiten hinweg zählt BNP Paribas Deutschland rund 1400 Beschäftigte.

Vom Spezialanbieter zur Universalbank

Die Consorsbank hat seit ihrem Bestehen mehrmals den Namen und den Eigentümer gewechselt. Das Geldhaus war 1994 an den Start gegangen - gegründet von Karl Matthäus Schmidt als Zweigniederlassung der Hofer SchmidtBank. 1998 wurde der Direktbroker zur eigenständigen Tochtergesellschaft. Bis zur Übernahme durch BNP Paribas hieß die Bank Consors, ab 2002 dann CortalConsors. Seit 2014 firmiert das fränkische Haus unter Consorsbank. Verändert hat sich auch das Angebot. Einst als Pionier für den Aktienhandel per Fax und Telefon gestartet, gehören mittlerweile auch Baufinanzierungen, Ratenkredite und Girokonten zur Produktpalette.

Bankgründer Karl Matthäus Schmidt hat das Unternehmen kurz nach der Übernahme durch BNP Paribas verlassen und in Berlin die Quirin-Bank ins Leben gerufen, die sich die Honorarberatung auf die Fahnen geschrieben hat. Nach den langjährigen Chefs Martin Daut und in dessen Nachfolge Kai Friedrich hat Rainer Hohenberger im vergangenen Jahr im Zuge einer Umstrukturierung im Management das Ruder bei der Consorsbank übernommen.

Consorsbank plant neue Gebührenmodelle für Girokonten

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Von Christian Kirchner

Die viertgrößte deutsche Direktbank Consorsbank plant nach Finanz-Szene.de-Informationen eine vollständige Überarbeitung ihrer Gebührenstruktur für Girokonten. Anstelle des bislang kostenlosen Angebots sollen künftig vier verschiedene Konto- und Gebührenmodelle treten, deren genaue Ausgestaltung und vor allem Bepreisung derzeit in Marktforschungstest ermittelt wird. Die „alte“ Consorsbank hat in Deutschland rund 1,4 Mio. Kunden. Hinzu kommen noch rund 200.000 Kunden der einstigen DAB Bank, die 2015 übernommen und mittlerweile auf Consors verschmolzen wurde. Damit liegt die Tochter der französischen BNP Paribas bei den Direktbanken hierzulande hinter DKB, ING Deutschland und Comdirect auf Platz vier.

Laut Finanz-Szene.de vorliegenden Kunden-Befragungen geht es in den laufenden Tests um vier Modelle mit Namen „Pure“, „Essential“, Unlimited“ sowie „Ultimate“: Kostenlos soll demnach nur ein in den Leistungen stark eingeschränktes „Pure“-Modell bleiben. Hier gäbe es den Markttests zufolge nicht mal mehr eine Girocard, sondern nur noch eine digitale Debitkarte. Am anderen Ende der Skala befindet sich das Modell „Ultimate“. Hier testet Consors, ob bei den Kunden eine Zahlungsbereitschaft für bis zu 15 Euro pro Monat besteht.

In diesem Modell stellt die Bank neben Kredit- und Debitkarte einen besseren Support („Schnellere Beantwortung von Anrufen und E-Mails“) sowie diverse Versicherungen und Extra-Leistungen in Aussicht. Darunter sind Reiserücktritts- und Auslandsreise-Versicherungen, ein Handy- und Internet-Schutzbrief sowie Incentives der Rubrik „Financial Fitness“. Dazu zählt die Bank in den Marktforschungstests Gratifikationen für den Karteneinsatz sowie ein automatisiertes „Überschusssparen“.

Ein Sprecher der Consorsbank bestätigte die Authentizität der Marktforschung, betonte aber, dass noch keine Entscheidungen hinsichtlich der endgültigen Ausgestaltung der neuen Angebote gefallen seien und diese auch nur für Neukunden gelten sollten. „Richtig ist, dass die Consorsbank darüber nachdenkt, wie sie ihr derzeitiges Kontenangebot ausbauen kann. In diesem Rahmen betreiben wir auch Marktforschung, deren Ergebnisse in die Gestaltung einfließen werden. Die Anzahl der Modelle, der konkrete Umfang und das Pricing stehen noch nicht fest.“

Klar ist allerdings: Die Tests der neuen Kontomodelle sind ein Indiz, dass die Bank insbesondere im Kontenbereich einen Strategieschwenk benötigt. Denn von den 1,6 Mio. Kunden (diese Zahl ist seit 2015 unverändert) haben nur 310.000 ein Girokonto bei der Consorsbank. Die übrigen großen Direktbanken sind in den vergangenen Jahren stark gewachsen: Die DKB gewann seit 2015 gut 1 Mio. Kunden auf aktuell 4,4 Mio. Kunden hinzu, die deutsche ING 1 Mio. Kunden auf nunmehr 9,5 Mio. Kunden.

Hier noch ein paar Auffälligkeiten der Consors-Kontomodelle laut Befragung:

Wie schon bei den Rivalen ING und DKB taucht der Geldeingang von 700 Euro als entscheidende Hürde für ein dann gebührenfreies Kontomodell mit dem Namen „Essential“ ein. Ansonsten soll der Tarif bei 4 Euro je Monat liegen. Das Modell umfasst dann lediglich Basisleistungen einer Debit-Card und kostenlosem Abheben

Consors will – anders als DKB oder ING – auf Premium-Kontomodelle setzen

Consors scheint das Vertrauen in die Girocard zu verlieren. Denn alle getesteten Modelle umfassen eine Debitcard (im einfachsten Modell „Pure“ eine virtuelle), hingegen ist die Girocard lediglich noch in den Modellen „Unlimited“ (in vom Finanz-Szene.de eingesehenen Test mit 9 Euro pro Monat bepreist) und „Ultimate“ enthalten. Im Modell „Essential“ soll die Karte zusätzlich 12 Euro pro Jahr kosten.

Die Preisübersicht erinnert an das klassische „Freemium“-Geschäftsmodell, mit dem Neobanken wie N26 Erfolge agieren

Consors sieht rasche Erreichbarkeit und schnelle Beantwortungen von Serviceanfragen als „Premium“-Dienstleistung ansieht. Ziemlich ehrliche Ansage. Die DKB hatte ihren Kundenservice jüngst von 24/7 auf eine Erreichbarkeit nur von 7 bis 19 Uhr reduziert (siehe hier) – faktisch eine Reduktion der Netto-Servicezeiten um rund 65%. Onvista strich den Telefonsupport komplett (siehe hier).

Consors scheint in der Marktforschung insbesondere an der sogenannten Preiszahlungs-Bereitschaft interessiert zu sein. So lässt die Bank unter anderem testen, ob Kunden für das Modell „Unlimited“ inklusive der Versicherungsleistungen 6 Euro, 7 Euro oder 9 Euro bezahlen würden.

Consorsbank Test und Erfahrungen

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Consorsbank Testbericht Die Consorsbank ist eine Marke der französischen Bank BNP Paribas. Mit rund 1,5 Millionen Kunden und Einlagen von 46,5 Mrd. Euro zählt die Consorsbank zu den führenden Direktbanken in Europa.

Bei den Handelsmöglichkeiten lässt die Consorsbank kaum Wünsche offen. Kunden können ihre Orders für Aktien, Zertifikate & Co. an allen deutschen Börsen, mehr als 20 Auslandsbörsen und ebenfalls über 20 Direkthandelspartnern platzieren. Ein größeres Angebot haben nur wenige Broker. Bei der Consorsbank können Anleger zudem alle Anlageklassen handeln, mit Ausnahme von Währungen (Forex-Handel).

Bei den Gebühren für den Wertpapierhandel zählt die Consorsbank nicht zu den günstigsten Brokern. Die Ordergebühr ist abhängig vom Transaktionsvolumen. Wertpapieraufträge mit hohem Volumen gehen daher mit steigendem Ordervolumen ins Geld, sind aber auf 69 Euro gedeckelt. Für den Kauf einer DAX-Aktie zahlen Anleger über XETRA eine Ordergebühr von 12,15 Euro (Order über 2.500 Euro) bzw. 30,90 Euro bei einer 10.000 Euro-Order. Bei günstigen Online-Brokern zahlen Anleger hingegen nicht mehr als 7,00 Euro.

» Details zu den Consorsbank-Gebühren …

Beim Fondshandel können Consorsbank-Kunden aus einer Vielzahl von Investmentfonds wählen. Knapp 7.000 Fonds sind über die Börse oder direkt über die Fondsgesellschaft handelbar. Etwa zwei Drittel davon werden mit Rabatt auf den Ausgabeaufschlag angeboten. Ein gutes, aber auch kein unschlagbares Angebot, bieten zahlreiche Fondsvermittler und einzelne Online-Broker doch ein noch größeres Angebot an rabattierten Fonds. Fondsanleger sollten stets Anbieter mit großem Angebot an Fonds ohne Ausgabeaufschlag in die engere Wahl ziehen. Positiv: Sparpläne können bei der Consorsbank bei monatlicher, zweimonatlicher, quartalsweiser oder halbjährlicher Ausführung bereits ab 25 Euro eingerichtet werden. Allerdings: Während für Fondssparpläne keine Orderprovisionen erhoben werden (es fällt nur der Ausgabeaufschlag an), sind die Gebühren für ETF-, Zertifikate- und Aktien-Sparpläne volumenabhängig. Sie betragen 1,5% der Sparrate (Transaktionsvolumen). Allerdings sind rund 250 ETF-Sparpläne der Emittenten BNP Paribas Easy, db X-trackers und Lyxor gebührenfrei.

Fazit: Die Consorsbank bietet Anlegern ein gutes Angebot. Sie bedient Anleger, die ihre Finanzen mit dem Kauf von Aktien selbst in die Hand nehmen. Und sie bedient ebenso den Sparer, der aus einem Universum von fast 11.000 Fonds wählen und damit strategisch in die Altersvorsorge investieren möchten. Einen Minuspunkt gibt es für die Ordergebühren: Sie sind volumenabhängig und erst bei 69 Euro gedeckelt - ein im Brokervergleich hoher Wert. Keine Abstriche müssen Anleger übrigens bei der Sicherheit machen: Über die gesetzliche Sicherung von 100.000 Euro hinaus sind die Einlagen durch die freiwillige Einlagensicherung des Bundesverbandes deutscher Banken mit 120 Mio. Euro pro Kunde abgesichert. Trading-Angebot: ★ ★ ★ ★ ★ | Gebühren: ★ ★ ★ ★ ★ | Sicherheit: ★ ★ ★ ★ ★ BROKER-VERGLEICH ANSCHAUEN oder

Depot bei der consorsbank eröffnen

I. Consorsbank - der Broker im Überblick

Die Consorsbank geht zurück auf den 1994 von Karl Matthäus Schmidt in Hof (Saale) gegründeten Discount-Broker Consors, damals noch Zweigniederlassung der SchmidtBank. 2002 wurde Consors durch die französische BNP Paribas übernommen. Bis zum Jahr 2014 trat man als “Cortal Consors” auf und firmierte anschließend unter Consorsbank. Heute ist die Consorsbank Teil der BNP Paribas mit deutschem Hauptsitz Nürnberg. Die Consorsbank betreut rund 1,5 Millionen Kunden und bietet umfassende Finanzdienstleistungen. Das Unternehmen sieht sich heute als “eine der führenden Direktbanken”. Das Angebot der Nürnberger reicht vom Giro- und Tagesgeldkonto über den Wertpapierhandel bis zu Produkten für die Altersvorsorge, Versicherungsprodukte und dem Handel mit physischem Gold sowie Raten- und Immobilienkredite. Als Online-Broker konkurriert die Consorsbank mit Playern wie Gratisbroker, 1822direkt, IG, flatex oder dem finanzen.net Online-Broker.

II. Consorsbank Testberichte

Das Handelsangebot der Consorsbank landet in Tests häufig auf vorderen Plätzen. Zuletzt hat sie bei der “Brokerwahl 2019” auf broker-test.de, in der Kundenbewertungen im Vordergrund stehen, in der Kategorie “ETF & Zertifikate” den ersten Platz erreicht. In der Kategorie “Online Broker des Jahres 2019” reichte es für Platz 2. Das Finanzmagazin “Euro am Sonntag” verlieh der Consorsbank in der Ausgabe 08/2019 unter 14 getesteten Online-Brokern die Auszeichnung “Online-Broker 2019”.

Auch das Magazin “Focus Money” kürte die Consorsbank in der Ausgabe 16/2019 zum “besten Online-Broker” unter 23 bundesweit tätigen Direkt- und Filialbanken. Das auf ETFs spezialisierte EXTRA Magazin gab dem ETF-Sparplan-Angebot der Consorsbank im Februar 2019 die Note “sehr gut”.

Test von Stiftung Warentest / Finanztest

Die Stiftung Warentest hat in Finanztest 12/2018 die Gebühren von 13 Direktbanken/ Onlinebrokern untersucht. Bei den Kosten für ein großes Depot (150.000 Euro Kurswert) mit 6 Orders landete das Consorsbank-Depot mit Gesamtkosten von 139 Euro gemeinsam mit dem S BRoker auf Platz 8. Zum Vergleich: Bei Filialbanken mit Online-Depot zahlen Anleger laut Finanztest in der Spitze bis zu 647 Euro (Stadt- und Kreissparkasse Leipzig). Dennoch: Mit Gesamtkosten von 39 Euro waren die OnVista Bank (Festpreis-Depot) und Flatex mit 51 Euro deutlich günstiger.

Die Stiftung Warentest hat zudem die Kosten für ein “mittleres Wertpapierdepot” gegenübergestellt (50.000 Euro). Hier landete die Consorsbank mit jährlichen Gesamtkosten von 228 Euro auf Platz 10 von 13. Auf den ersten Plätzen rangieren auch in diesem Gebühren-Vergleich die OnVista Bank und Flatex mit 104 und 137 Euro.

Erfahrungsbericht von aktien-depot.de

Die Website aktien-depot.de hat auf YouTube einen Erfahrungsbericht veröffentlicht und gibt einen kurzen Einblick in das Consorsbank-Registrierungsprozess. Das Video können Sie hier anschauen.

III. Consorsbank Depot - das Trading-Angebot

Welche Wertpapiere können Anleger im Consorsbank Bank-Depot handeln? Unter www.consorsbank.de sind folgende Produkte handelbar:

✔ Aktien

✔ Anleihen

✔ CFDs

✔ ETCs

✔ ETFs

✔ Fonds

✔ Futures

✔ Optionen

✔ Optionsscheine

x Währungen/Forex (Währungen nur über CFDs, kein Forex)

✔ Zertifikate

Die Handelssoftware: Active Trader (Pro), Future Trader und Premium Trader

Welche Handelssoftware bietet die Consorsbank zum Trading? Consorsbank-Kunden haben die Wahl zwischen mehreren Tradinganwendungen. Das Trading ist sowohl über die Website als auch über die angebotenen Apps möglich. (Ein Demokonto auf der Website gibt es nicht.) Hinzu kommen der Active Trader und der Active Trader Pro sowie der Future Trader und der Premium Trader als Stand-Alone-Handelssoftware. Der Active Trader ist kostenlos. Er bietet zwar keine Realtime-Performance-Berechnung, dafür aber alle Basics einer Handelssoftware. Die Kosten der Pro-Version sind nach Kundenstatus gestaffelt. Ein Consorsbank-Kunde zahlt 119 Euro im Monat und der Consorsbank-“StarTrader” 39 Euro pro Monat. Für Consorsbank-“PlatinumStars” ist die Software kostenlos. Kunden können optional eine unbegrenzte Realtime-Pushkurs-Versorgung aller deutschen Börsen zum Preis von 49 Euro pro Monat wählen, wobei als “StarTrader” eingestufte Kunden 29 Euro im Monat und die “PlatinumStars” 19 Euro im Monat zahlen. Für das Chartmodul fallen 5,95 Euro pro Monat an. “StarTradern” wird es kostenlos bereitgestellt. Die Handelssoftware steht auch als Demoversion bzw. Testversion zum kostenlosen Kennenlernen zur Verfügung.

Für den Premium Trader und den Future Trader werden Gebühren je nach Kundenstatus erhoben. Im Grundpaket des Future Traders sind bereits alle Eurex-Kurse enthalten.

» Infos zur Trading-Software der Consorsbank (PDF)

Screenshot: Consorsbank-Handelsmaske

Consorsbank Demokonto

Ein Demokonto, mit dem Interessenten die Handelsoberfläche der Consorsbank testen können, steht bei der Consorsbank nicht zur Verfügung.

Consorsbank Login | Sicherheitsverfahren

Wie bei allen Online-Brokern geben auch die Consorsbank-Kunden ihre Orders mehrheitlich über das Internet auf. Das Online-Login erreichen Anleger direkt von der Startseite der Website. Beim Zugang setzt die Consorsbank beim Login auf eine Kontonummer / UserID und eine vom Kunden gewählte PIN bzw. ein Passwort. Kunden der Consorsbank können verschiedene TAN-Verfahren wählen. Es steht das mTAN-Verfahren (mobile Transaktionsnummer) ebenso zur Verfügung wie ein TAN-Generator (eTan plus). Angeboten werden ferner eine SMS-Benachrichtigung sowie das Einrichten von Überweisungslimits.

Im Rahmen der Einführung von PSD2 im September 2019 wird es nötig, neben Kontonummer und PIN auch noch eine TAN einzugeben, die nur für die jeweilige Transaktion gültig ist. Ebenfalls werden die genannten Verfahren abgelöst: Durch die Consorsbank SecurePlus App werden auf sichere Weise TANs generiert. Bei Überweisungen erscheint ein QR-Code, der abgescannt werden muss. Alternativ steht der SecurePlus Generator zur Verfügung. SecurePlus nutzt moderne Technologien zur Verschlüsselung und bietet damit aktuell den höchsten Sicherheitsstandard.

Handelswege bei der Consorsbank

Neben dem Online-Handel können Anleger auch telefonisch oder per Telefax ordern. Die Kunden und Interessenten-Hotline unter 0911 - 369 30 00 ist von Montag bis Sonntag von 7:00 bis 22:30 Uhr erreichbar. Zur Legitimation benötigen Kunden ihre Kontonummer sowie eine PIN.

» Informationen zu verschiedenen TAN-Verfahren auf Wikipedia

Handeln: Ordern bei der Consorsbank

Welche Ordermöglichkeiten haben die Kunden der Consorsbank? Bei den Orderzusätzen stehen den Consorsbank-Kunden neben den klassischen Orderzusätzen billigst und bestens (Handeln zum nächsten Preis, egal zu welchem Kurs) folgende Orderzusätze zur Auswahl: OCO (One Cancels the Other), Iceberg-Order, Immediate-or-cancel (nur Xetra), Fill-or-Kill (nur Xetra).

Welche Orderlimits/ Limitarten stehen zur Verfügung? Consorsbank-Kunden können unlimitierte Orders aufgeben, daneben Limitorder ohne Zusatz, Stop Loss-Order, Stop Buy-Order, eine Order mit Angabe eines Stop Loss Limits, eine Order mit einem Stop Buy Limit sowie Trailing Stop Loss und Trailing Stop Buy.

Bei den Ordergültigkeiten haben Anleger die Wahl bei inländischen Börsenplätzen zwischen dem heutigen Tag und einem bis zu 360 Tage in der Zukunft liegendem Handelsdatum (gilt nicht für die Handelsplattform Tradedate). Darin enthalten sind die klassischen Ordergültigkeiten: nur an diesem Tag gültig (tagesgültig), Ultimo-Order (Monatsende), Ultimo+1 Order (bis zum Ende des Folgemonats) und GTC-Order (gültig, bis sie ausgeführt oder gestrichen wird, maximal jedoch 360 Kalendertage).

Handeln: Börsen und Orderplätze bei der Consorsbank

Anleger können bei der Consorsbank an folgenden deutschen Handelsplätzen handeln:

Berlin, Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Frankfurt (Xetra2), Xetra, Tradegate

An ausländischen Börsen stehen 22 Handelsplätze zur Verfügung:

Amsterdam, Brüssel, Dublin, Helsinki, Kopenhagen, Lissabon, London, Madrid, Mailand, Oslo, Paris, Stockholm, Wien und Zürich. Hinzu kommen Börsenplätze aus Asien und Übersee: Hong Kong, Singapur, Sydney, Tokio, Toronto, New York, NYSE Arca und Wellington.

Daneben stehen Consorsbank-Kunden diese 23 Direkthandelspartner zur Verfügung:

Baader Bank AG, Bank of America Merrill Lynch, BNP Paribas, Citi, Commerzbank, Deutsche Bank, DZ Bank, Erste Bank der österreichischen Sparkassen AG, Goldman Sachs, HSBC Trinkaus, HypoVereinsbank onemarkets, ICF Kursmakler AG, ING Markets,JP Morgan, Lang & Schwarz, Landesbank Baden-Württemberg, Morgan Stanley, mwb fairtrade AG, pro aurum, Raiffeisen Centrobank, Société Générale, UBS und Vontobel.

Realtime-Handel bei der Consorsbank

Die Consorsbank stellt ihren Kunden täglich ein Kontingent von 100 Realtime-Kursen zur Verfügung. “StarTrader” erhalten 1.000 Realtime-Kurse. Hinzu kommen kostenlose Pushkurse für den außerbörslichen Handel (OTC) im ActiveTrader / ActiveTrader Pro. Realtime-Kurse der Börse Stuttgart sind kostenlos auf der Website abrufbar.

Unbegrenzte Realtime-Kurse an verschiedenen Börsenplätzen sind in der Handelssoftware ActiveTrader bzw. ActiveTrader Pro in Kombination mit dem entsprechenden Modul zur Kursversorgung abrufbar. Die Kursmodule richten sich nach Börsenplätzen. Sie variieren in ihrer Gebühr je nach Kundenstatus. Beispiel: Im Basispaket Deutschland (Börse Frankfurt, EUWAX, Deutsche Regionalbörsen, XETRA - Level 1 und 2 (Einblick ins Orderbuch), XETRA - European Stars, US Stars, EUREX Future Indizes) werden für die private Nutzung mindestens 29 Euro monatlich erhoben.

Handeln von Futures und Optionen

Der Handel an der Terminbörse Eurex ist bei der Consorsbank möglich. Margin-Verpflichtungen werden nach Angaben der Consorsbank in Echtzeit berechnet. Für die Eurex-Kundenbetreuung steht nach Angaben der Nürnberger ein eigenes EUREX-Betreuungsteam bereit.

Handeln von CFDs

Der CFD-Handel ist bei der Consorsbank möglich. Als Besonderheit nennt die Consorsbank einen CFD-Handel ohne Nachschusspflicht. Es steht zudem ein Demokonto für den CFD-Handel bereit. Der maximal einstellbare Hebel beträgt 50.

Forex-Handel bei der Consorsbank

Ein Forex-Handel ist bei der Consorsbank nicht möglich.

Fonds-Handel bei der Consorsbank

Fondsanleger können bei der Consorsbank 7.00 Fonds kaufen. Consorsbank-Anleger können ihre Fonds über die Börse oder direkt mit der Kapitalanlagegesellschaft handeln. Etwa 4.500 Fonds werden bei der Consorsbank mit Rabatten zwischen 50 und 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag angeboten. Consorsbank-Kunden können zudem zusätzlich wechselnde Angebote (“FondsStars des Monats”) ohne Ausgabeaufschlag kaufen, also mit 100% Discount auf das Agio.

Fiktives Beispiel (Fondskauf ohne Rabatt):

Erwerb des DWS Top Dividende (ISIN DE0009848119)

Kurs Fondsanteil: 124,80 Euro (Stand 09.08.2019)

Kaufpreis: 131,04 Euro inklusive 5% Ausgabeaufschlag

Fiktives Beispiel (Fondskauf mit Rabatt):

Erwerb des DWS Top Dividende (ISIN DE0009848119)

Kurs Fondsanteil: 124,80 Euro (Stand 09.08.2019)

Kaufpreis: 127,92 Euro inklusive 50% Discount auf den Ausgabeaufschlag

Ersparnis beim Erwerb von 50 Fondsanteilen: ca. 156 Euro

Sparpläne kaufen bei der Consorsbank

Die Consorsbank bietet Anlegern die Möglichkeit zur Einrichtung von Sparplänen auf Fonds, ETFs, Zertifikate und Aktien. Der Mindestanlagebetrag liegt bei 25 Euro. Wahlweise können die Sparpläne in folgenden Rhythmen ausgeführt werden: monatlich, zweimonatlich, quartalsweise, halbjährlich.

Bei Fonds-Sparplänen erfolgt der Kauf kostenlos (ohne Orderprovision). Es fällt nur der Ausgabeaufschlag an. Zertifikate-Sparpläne und Aktien-Sparpläne kosten 1,50% der Sparrate pro Ausführung. ETF-Sparpläne kosten ebenfalls 1,50% pro Sparrate. Somit wird für alle Sparpläne eine volumenabhängige Gebühr erhoben. Ausnahme sind rund 250 ETF-Sparpläne ausgewählter Emittenten, die ohne Gebühren zur Verfügung stehen.

IV. Kundenservice der Consorsbank

Adresse der Consorsbank und weitere Kontaktwege

Per Post können Anleger unter diesen Adressen mit der Consorsbank in Kontakt treten:

Hausanschrift:

Consorsbank

Bahnhofstraße 55

90402 Nürnberg

Postanschrift:

Consorsbank

Postfach 17 43

90006 Nürnberg

Per E-Mail ist die Consorsbank unter info@consorsbank.de oder über das Consorsbank Kontaktformular zu erreichen.

Antworten auf häufige Fragen finden Anleger auch in einer speziellen FAQ-Liste.

Bankleitzahl und BIC der Consorsbank

Für Überweisungen zur Consorsbank benötigen Anleger nachstehende Bankleitzahl und Banc Identifier Code (BIC).

Bankleitzahl: 760 300 80

BIC (SWIFT-Code): CSDBDE71

Social Media-Kanäle der Consorsbank

In den sozialen Medien ist die Consorsbank mit einem Facebook-Auftritt, einem Twitter-Account und einem Youtube-Kanal vertreten.

Facebook: https://www.facebook.com/consorsbank

Twitter: https://twitter.com/consorsbank Youtube: http://www.youtube.com/cortalconsorsde

Schulungen und Benefits für Consorsbank-Kunden

Die Consorsbank bietet regelmäßig sowohl Seminare als auch Webinare für Einsteiger und Fortgeschrittene an (Consorsbank Bank Webinare). Für Kunden sind die Seminare kostenlos.

V. Konten, Kontoeröffnung und Einlagenschutz bei der Consorsbank

Die Consorsbank bietet neben Depots unter anderem auch Girokonten für Privatkunden auch Girokonten für Firmenkunden an:

Girokonto

Verrechnungskonto

Tagesgeldkonto

CFD-Konto

Fremdwährungskonto

Firmenkonto

Festgeldkonto

Eurex-Konto

Interessenten, die bei der Consorsbank ein Online Depot eröffnen wollen, füllen den Online-Antrag aus und gehen anschließend mit ihrem unterschriebenen Antrag auf Depoteröffnung zur Post, um das PostIdent-Verfahren durchzuführen. Noch einfacher können Konten per Videolegitimation eröffnet werden.

Wer kann ein Depot eröffnen? Voraussetzung für ein Girokonto sind entweder ein Wohnsitz in Deutschland oder eine deutsche Nationalität bei einem Wohnsitz im Ausland. Es können neben Einzelkonten auch Gemeinschaftskonten eingerichtet werden.

Screenshot: Kontoeröffnung bei der Consorsbank

Consorsbank Prämie bei Weiterempfehlung

Die Consorsbank hat ein Trader-Angebot für Neukunden, bei dem diese 12 Monate lang ab 3,95 Euro handeln können. Bei Fondsübertrag gibt es eine Barprämie von bis zu 5.000 Euro. Außerdem gibt es für das Werben von Freunden als Kunden eine Prämie von 100 Euro. Die genauen Bedingungen des Prämienprogramms finden Interessierte auf der Website der Consorsbank.

Wichtige Formulare

Formulare zur Aktualisierung persönlicher Daten, Steuerformulare, das Preis-Leistungsverzeichnis etc. stellt die Consorsbank im Formularcenter zur Verfügung mit den Bereichen: Girokonto, Depots und Konten, Sparen, PIN/TAN und Zahlungsverkehr. Depotkunden finden dort auch wichtige Formulare zum Consorsbank-Depot wie die Verlustbescheinigung, den Freistellungsauftrag für Kapitalerträge oder das Formular für den Depotübertrag.

» Consorsbank Formularcenter

Einlagensicherung/ Aufsichtsbehörde

Wie hoch ist die Einlagensicherung für Consorsbank-Kunden und welcher Aufsichtsbehörde unterliegt die Consorsbank? Die Consorsbank unterliegt der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), ist Mitglied in der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken und im Einlagensicherungsfonds. Die Kundeneinlagen bei der Consorsbank sind bis zu einer Höhe von 100.000 Euro gesetzlich abgesichert. Darüber hinaus sind Kundeneinlagen über den Deutschen Einlagensicherungsfonds mit 120 Mio. Euro pro Kunde abgesichert.

VI. Die Gebühren der Consorsbank

Allgemeine Gebühren

✔ kostenlose Depot-/ Kontoführung

✔ kostenlose Orderlimits

✔ kostenlose Teilausführungen (bei taggleicher Ausführung)

✔ kostenlose Orderstreichung

✔ kostenlose Dividendenauszahlungen (ggf. abzgl. fremder Spesen)

Gebühren beim Handel deutscher Aktien

Beim Handel deutscher Aktien berechnet die Consorsbank folgende Gebühren:

4,95 Euro Basisprovision

zzgl. 0,25% des Transaktionsvolumens (mindestens 5,- Euro, maximal 69,- Euro)

zzgl. handelsplatzabhängiges Entgelt

zzgl. 14,95 Euro Offline-Bearbeitungsentgelt (bei Ordererteilung per Fax, Telefon, Brief)

Beispiel: Online-Order DAX-Aktie im XETRA-Handel über 2.500 Euro

12,15 Euro

Beispiel: Online-Order DAX-Aktie im XETRA-Handel über 10.000 Euro

30,90 Euro

Gebühren beim Handel von Auslandsaktien

Beim Handel ausländischer Aktien berechnet die Consorsbank folgende volumenabhängige Gebühren:

Fixe Gebühr je nach Börsenplatz.

zzgl. 0,25% des Transaktionsvolumens

zzgl ggf. anfallende externe Gebühren (z.B. Stamp Duty, auch Stempeltaxe oder Urkundensteuer genannt)

zzgl. 14,95 Euro Offline-Bearbeitungsentgelt (bei Ordererteilung per Fax, Telefon, Brief)

Beispiel: Online-Order Dow Jones-Aktie an der NYSE über 2.500 Euro

26,20 Euro

Beispiel: Online-Order Dow Jones-Aktie an der NYSE über 10.000 Euro

44,95 Euro

Gebühren beim Handel von Fonds

Beim Handel von Fonds erhalten Kunden der Consorsbank bis zu mit bis zu 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag. Beim Handel über die Börsen fällt die gleiche Gebühr wie beim Kauf von Aktien an.

Gebühren beim Handel von ETF

Die Gebühren beim Kauf von Exchange Traded Funds (ETF) entsprechen denen beim Aktienkauf:

4,95 Euro Basisprovision

zzgl. 0,25% des Transaktionsvolumens (mindestens 5,- Euro, maximal 69,- Euro)

zzgl. handelsplatzabhängiges Entgelt

zzgl. 14,95 Euro Offline-Bearbeitungsentgelt (bei Ordererteilung per Fax, Telefon, Brief)

Beispiel: Online-Order ETF im XETRA-Handel über 2.500 Euro

12,15 Euro

Beispiel: Online-Order ETF im XETRA-Handel über 10.000 Euro

30,90 Euro

Gebühren beim Handel von Optionsscheinen, Zertifikaten und Anleihen

Beim Handel von Optionsscheinen und Zertifikaten berechnet die Consorsbank die gleichen Gebühren wie beim Aktienkauf:

4,95 Euro Basisprovision

zzgl. 0,25% des Transaktionsvolumens (mindestens 5,- Euro, maximal 69,- Euro)

zzgl. handelsplatzabhängiges Entgelt

zzgl. 14,95 Euro Offline-Bearbeitungsentgelt (bei Ordererteilung per Fax, Telefon, Brief)

Beispiel: Online-Order Zertifikat / Optionsschein im XETRA-Handel über 2.500 Euro

12,15 Euro

Beispiel: Online-Order Zertifikat / Optionsschein XETRA-Handel über 10.000 Euro

30,90 Euro

Consorsbank - Jahressteuerbescheinigung und Erträgnisaufstellung

Welche Kosten fallen für die Erstellung von Steuerdokumenten und den Dokumentenversand per Post an?

Kostenfrei sind folgende Dokumente:

Jahressteuerbescheinigung, Jahresdepotauszug, Verlustbescheinigung, Erträgnisaufstellung

Der Versand von Dokumenten per Post ist möglich, die Consorsbank berechnet die Portogebühren der Deutschen Post.

Depot bei der Consorsbank eröffnen

Sie möchten ein Depot bei der Consorsbank eröffnen? Hier geht’s direkt zum Online-Antrag bei der Consorsbank.

Tipp: Vergleichen Sie zunächst die Konditionen mit anderen Online-Brokern! Nutzen Sie hierzu den Online Broker-Vergleich von finanzen.net

Autor: Christian Ritter, aktualisiert von Christina Meyer

So haben wir getestet

Finanzen.net vergleicht die Angebote von Banken und Online-Brokern anhand eines transparenten Kriterien­katalogs.

Neben dem “Trading-Angebot” an sich untersucht Finanzen.net vor allem die Kostenstruktur (“Gebühren”) sowie die “Sicherheit” der Angebote. In jeder der drei Kategorien vergibt Finanzen.net bis zu 5 Sterne. In das Gesamt-/ Testergebnis gehen die Einzelkategorien mit folgender Gewichtung ein: Gebühren (60 %), Trading-Angebot (30 %), Sicherheit (10 %).

Einfluss auf die Bewertung des Trading-Angebots haben u. a. folgende Kriterien: das Sparplan- und das Fonds­handels­angebot, der Zugang zu inländischen Handelsplätzen (z. B. Xetra, Regionalbörsen). Positiv in die Bewertung fließen auch ein breites außerbörsliches Handelsangebot (Direkthandel), der Zugang zu US-Börsen sowie – mit geringer Gewichtung – der Zugang zum CFD-Handel ein.

Bei den Gebühren untersucht Finanzen.net u. a. die Kosten für eine 10.000 Euro-Order, die Gebühren für Sparpläne sowie die Kosten beim Fondserwerb. Hier prüft Finanzen.net vor allem das Angebot an Investmentfonds, die ohne Ausgabeaufschlag erhältlich sind. Eingang in die Gebührenbewertung finden aber auch Depot- und Verwahrgebühren sowie Guthaben- oder Negativzinsen.

Beim Thema Sicherheit bewertet Finanzen.net die Angebote im Hinblick auf die Sicherheit des Kapitals im Falle einer Bankinsolvenz. Je höher die Einlagensicherung, z. B. aufgrund freiwilliger Teilnahme der Institute am Einlagen­sicherungsfonds der privaten Banken, desto besser.